Band

David JehnDavid Jehn/ E-Bass, Kontrabass, Gesang
David konzertierte europaweit u.a. mit der Uli Beckerhoff Group, Alex Gunias Groove Cut, und mit Barry Ryan. Seit 1999 ist er Dozent für E-Bass und Kontrabass an der Hochschule für Musik in Bremen. Er schreibt und arrangiert für Film und Hörspiel und bekam für die Musik zu „Assars Abenteuer“ den „Terre des Hommes Preis“. Für die Kinder-CD „Was macht die Maus im Sommer“ bekam er den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Er veröffentlichte Tonträger u.a. mit der Ethno Formation Leyli, Nagara, Christiane Mueller, No Mercy, The Kingfish, Maria de Fatima, Dave Goodman, Marialy Pacheco sowie zahlreiche eigene Alben. Seit 2003 arbeitet er als Theatermusiker am Goethetheater Bremen u.a. mit Gabriela Maria Schmeide.


drummer1Joe Fink / Schlagzeug, Percussion, Gesang
1965 in Lübeck geboren, hat er seine ersten Trommelschläge im Alter von 12 Jahren in einer örtlichen Marching-Band getan. Schlagzeugunterricht bekam. Diesem, sowie den damals (teils heute auch) lautstarken Einflüssen von John Bonham, CozyPowell, Billy Cobham ind Ian Paice ist es zu verdanken, das sein energiegeladens Schlagzeugspiel im Norddeutschen Raum seine Spuren hinterließ. Nach Absolvieren des Studiengangs Popularmusik an der Musikhochschule Hamburg, und zwei Jahren Unterricht bei Udo Dahmen trommelte er bei Baal, Slime, The Pump, The Renegades, No Mercy, Sieben, Soultrain, Los, Harpface&The Heat, Kaschumbu, The Wetherbys, Matelato, Smells Funky, Martin Gallop und den Golden Apes und arbeitete mit Musikern von Pe Werner und Achim Reichel zusammen. Besonders sein stilprägendes Spiel bei "The Color Red", einer Anfang der 90er Jahre aufstrebenden Band aus Wilhelmshaven, sorgte für Aufmeksamkeit. Bereits 1991 saß er bei No Mercy für ein Jahr am Schlagzeug und tut dies bei "The Kingfish" (hoffentlich für länger) wieder.


Jürgen SosnowskiJürgen Sosnowski */ Gitarre und alles was sonst noch Saiten hat, Gesang
Jürgen, Jahrgang ’65, ist Musiker, seit er die Schule verließ. Über die letzten Jahrzehnte hat er mit Gitarre, Bass, Steelguitars, Banjo, Mandoline, Saz, Theremin, etc. bei Auftritten, CD und Plattenaufnahmen, Filmmusikaufnahmen eigentlich alles gespielt, was man sich vorstellen kann. In der letzten Zeit spielte er mit Bands wie Helldriver, Rotes Haus, Catharina Boutari, Hippiehaus, The Whacking Shillelaghs, The Living Musicbox und natürlich The Kingfish viele Konzerte in Deutschland, aber auch in Frankreich, Belgien, Schweiz, Österreich und den USA.


Andreas LinkeAndreas Linke / Gitarre, Gesang
Letztes Gründungsmitglied. Das alte Eisen der Kapelle (geboren 1959). Mit Vorliebe Sänger und nebenbei auch Gitarrist.
Entscheidend für die Liebe zu Blues und Anverwandtem war die Sendung „Blues am Dienstag“ des NDR, die er jahrelang verfolgte. Nach einem US-Aufenthalt begann er erst mit der Harp, dann mit der Gitarre seinen Vorbildern nachzueifern. Zum Gesang kam er erst, als sich in der ersten Band niemand bereit fand, diesen Part zu übernehmen. Einige behaupten, einer der besten Bluesshouter im norddeutschen Raum. War als Gitarrist mit „Harpface and the Heat“ sowie der Band "Die Antwort" mit Bernd Begemann und Karl Allaut auf Tour und schreibt seit Jahren originelle Songs für THE KINGFISH. Des Weiteren reges Mitglied mehrerer Bandprojekte im Bremer Raum (Texas Boogie Connection, Bangbags) und verschiedener Sessions.

Gegründet wurde the Kingfish als Trio unter dem Namen „No Mercy“ ca. 1983. So ganz sicher kann man sich bei den Geburtsdaten alter Blueser ja nie sein, das zwanzigjährige Bestehen wurde jedenfalls 2003 gefeiert. Das Material bestand ausschließlich aus Covertiteln angesagter Bluesrock Protagonisten. Höhepunkt zu damaliger Zeit war wohl der Auftritt im Vorprogramm von Johnny Winter im Jahre 1989.


Als Michael Becker (bass, heute: Hamburg Blues Band) und etwas später Stefan Ulrich (drums, heute: Velvetone, Dimple Minds) zur Band stieß, veränderte sich das Konzept. Man begann, eigenes Material zu entwickeln und verließ den Pfad des reinen Bluesrocktrios. Zwar war die Band meist noch als Trio unterwegs, jedoch begann man, live mit verschiedenen Gästen zu arbeiten (Kieran Hilbert git, Johson Waehneldt key), ab und an mit einem ganzen Bläsersatz. Das Ergebnis war 1993 die erste CD Produktion „No Mercy“.


1995 folgte die zweite CD Produktion „Two Ways To Skin A Cat“ ,inzwischen mit David Jehn am Bass (Uli Beckerhoff). Das Material bestand zum großen Teil aus eigenen Stücken. Für diese Produktion konnte Jürgen Sosnowski aus Hamburg dazu gewonnen werden, der so ziemlich alles beherrscht, was Saiten besitzt und seit der Zeit live und im Studio ein gern gesehener Gast ist.


Auf der dritten Produktion „Kingfish“ (1997) erhielt die Musik nun eine gänzlich eigene Stilistik. Rootsrock-, Country- und Jazzeinflüsse waren unverkennbar. Die Band lebte ihre kompositorischen Fähigkeiten voll aus. Musikalische Grenzen wurden überschritten, ohne jedoch die Energie, die Rhythm´n Blues nun einmal ausmacht, zu vernachlässigen.

 

Ende der neunziger Jahre verdarb Frank Farian, seines Zeichens Erfinder poplastiger Retortenbabys, der Kapelle die Laune mit seiner, dem Namen „No Mercy“ keinesfalls Ehre machenden, Boygroup. Kurzerhand verklagt, kam es zum Vergleich. Das Schmerzensgeld führte zum Verlust des Namens, aber zur Produktion der vierten CD. Unter dem neuen Namen „the Kingfish“ wurde 2000 die Produktion „No Mercy“ eingespielt. Diesmal mit dem Schlagzeuger Eddie Filipp, der wohl den besten Schlagzeugern Deutschlands gezählt werden darf.

 

Im März 2010 ist die CD „The Robert Johnson Project“ erschienen. Drei Jahren arbeitete die Band, wenn die Zeit es zuließ, am Projekt, dass von Jürgen Sosnowski inszeniert wurde. Während seines kurzen Lebens nahm Robert Johnson 29 Titel auf, unter ihnen Klassiker wie Dust my Broom oder Sweet Home Chicago. Viele Mysterien ranken sich um sein Leben. So soll er doch seine Seele an den Teufel verkauft haben, um sein Gitarrenspiel zu verbessern. Sicher die einfachste Methode, um unangenehme Übungsstunden zu vermeiden. Da diese Legende schon zu Lebzeiten Robert Johnsons` auftauchte, nutzte er sie, um seinen Bekanntheitsgrad zu fördern, denn was sonst, wenn nicht Legenden führt verlässlich zu Ruhm.


Mit viel Einfühlungsvermögen und einigen Gästen, die bereit waren, zumindest einen Teil ihrer Seele herzugeben, entstand diese CD mit 14 Titeln, also fast der Hälfte des Materials. Und das alles nicht nur, um das Publikum zu begeistern, sondern den kritischten Beobachter teuflischer Musik selbst – den Teufel.

 

Neu bei "The KIngfish" ist Joe Fink, Schlagzeug. - Nicht ganz neu, denn 1989/90 war er bereits dabei. Vieleicht ist er einigen noch durch sein druckvolles Spiel in Bands wie The Colour Red, The Pump, oder Harpface und the Heat bekannt. Hinzu kommen Angagements bei Linda Morales, Baal, Slime, Achim Reichel, The Renegades, Sieben, Soultrain, The Wetherbys, Matelato, Smells Funky, Martin Gallop,und den Golden Apes. Nach ein paar Jahren Berlin jetzt jedenfalls wieder zurück - herzlich willkommen!